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Montag, April 18, 2016

Käfigfragen

Wenn dir ein Käfig angeboten wird, dann gib uns ruhig vorher Bescheid, damit wir dich mit unseren vielen Meinungen irritieren können „wink“-Emoticon 
Käfigfragen sind sooo wichtig & es gilt vieles zu bedenken. 
- Möglichst Quer-Gitter, damit sie besser klettern können, 
- möglichst nicht mehr als 14 mm Gitterabstand, damit sie nicht in Versuchung kommen, das Köpfchen könne durchpassen, 
- möglichst breiter Käfig statt hoher Käfig, denn Agas können zwar auch Hubschrauber, aber fliegen lieber Düsenjäger,
- möglichst auf "Hartholz-Sitzstangen" verzichten, denn natürliche Zweige wippen, schonen die Gelenke, sind für die Füßchen erlebnisreicher, lassen sich mit dem Schnabel bearbeiten, ...,
- möglichst ein Aufstellungsort, der den Piepern einerseits etwas Sicherheit gönnt und andererseits ermöglicht, uns zu beobachten, 
- möglichst etwas erhöht, denn Agas schauen gern auf uns herab,
... und vieles mehr ... NICHT ALLES lässt sich realisieren, aber Agas können sich glücklicherweise auch mit manch Defizit abfinden und trotzdem glücklich sein, wenn sie von uns den Eindruck haben, dass wir uns mühen „smile“-Emoticon

Donnerstag, März 17, 2016

Gitterabstand für Käfig und Volieren

Gitterabstände müssen tatsächlich möglichst exakt auf die Größe unserer geliebten Gefangenen abgestimmt sein. Sind die Abstände zu weit, dann werden die Pieperchen ständig in Versuchung geführt, ob sie nicht doch hindurch passen.
Auch das Umherlaufen auf solchen Käfigen fällt ihnen schwer. Es wird immerzu gestolpert.

Lässt sich daraus eine Regel ableiten? Ja >> "Eher zu engmaschig als zu weitmaschig." LG

ps: Für Agas m.E. maximal 16 mm, besser nur 14 mm 

Freitag, Oktober 23, 2015

Erstberatung

Naja, solange man im Dunkeln tappt, sind die kleinen Schritte sicherer als die großen Sprünge.

Es ist zunächst mal schön, dass deine Pieper trotz des angeschlagenen Gesundheitszustandes optimistische Gesichter haben.
Durch gutes Beobachten wirst du nach und nach ihre Stimmungen aus Gefiederstellung, Verhalten und Lautäußerungen erkennen.
Und das Kennenlernen ist keine Einbahnstraße, denn die Pieper beobachten auch dich genau.
Es mag auf Freunde albern wirken, aber sprich mit den Piepern. Und wenn sie Dummheiten machen, dann schimpf mit ihnen, denn all das schafft Vertrauen. - "Nur Katzen & Schlangen schleichen sich lautlos an Agas heran."

Mit dem Käfigneukauf warte mal noch, denn die richtige Käfigauswahl richtet sich nach sehr vielen Belangen, die wie in Ruhe erörtern können & dann mit etwas Geduld auch preisgünstig sind, vielleicht Gebrauchtkauf = oft "fast geschenkt".

Die Fragen lauten dann beispielsweise:

1. Wo steht der Käfig am besten? a) damit die Pieper einerseits etwas Geborgenheit haben, also nicht im Weg stehen,

2. und andererseits sollen Pieper einen guten Überblick haben, was im Zimmer geschieht,

3. ob die Pieper genügend Licht bekommen.

4. Ob vielleicht ein Möbelstück weichen oder Mobiliar umgestellt werden kann, damit Stellplatz und Käfiggröße optimiert sind, denn größer (breiter) ist schöner und besser einzurichten. Oder vielleicht hast du ein halbhohes Regal, auf den ein breiter Käfig passen würde, denn viele "Untergestelle" sind viel zu niedrig.
"Agas sind klein, aber möchten die Größten sein", deshalb lieber etwas mehr Sockel.

Das sind alles Fragen, die sich nicht im Hau-Ruck-Verfahren beantworten lassen, sondern Muße brauchen, also gemütlich hingesetzt, Zimmer beguckt, in alle Richtungen gedacht & vielleicht finden sich Optimierungen.

Zum Käfig selbst: Gut sind Vogelkäfige, wenn sie b-r-e-i-t sind, denn Agas sind eher Vorwärtsflieger als Hubschrauber.
Ich habe grad wieder einen falschen Käfig gebraucht gekauft, weil sich die Verkäuferin um 30 Zentimeter verschätzt und ich nicht genau nach Marke & Typ fragte, denn dann hätte ich im Internet nachschauen können. Der Käfig ist doppelt so hoch wie breit, genau andersherum müsste es sein.

Lerne aus unseren Fehlern & du machst es richtig :-)

Dienstag, März 04, 2014

Handaufzucht? Käfiggröße und Einzelhaltung?

Es kommt oft vor, dass eigentlich tierliebe Menschen glauben Gutes zu tun, wenn sie ein Vögelchen aufopfernd wie ein Menschenkind aufziehen, dann aber übersehen, wie schlimm es für Henne und Küken ist, wenn sie zu früh getrennt werden.

Mir tut es immer leid, eigentlich "tierliebe Tierquäler" auf Fehler hinzuweisen, zumal mir genügend eigene Fehler passieren, weil sich unsere kleinen, schlauen Pieper halt ziemlich weitgehend ins Schicksal fügen, bis sich irgendwann die dadurch bedingten Seelenschäden körperlich und im Verhalten zeigen.

Desgleichen mit Käfigen, wenn jemand lieb und stolz den neuen, teuren Käfig präsentiert, aber sein Pieper eigentlich kein Hubschrauber ist, denn mindestens 120 cm Breite Zentimeter müsste ein Käfig für gesunde Agas schon bieten. In den meisten Zoohandlungen gibt es leider nur Mist. Je kleiner die Voliere, desto mehr Freiflug muss sein - und auch da gibt es viele Gefahrenquellen.  

Im Nachhinein unverzeihlich, dass wir über Jahre "glückliche" Pieper hatten, von allen Besuchern beneidet wurden, weil durch zu lange Einzelhaltung total anhänglich, aber heute genießen wir es, wie die Pieper einander genießen und nicht so sehr auf uns fixiert sind.
Trotzdem sind wir zwischendurch wehmütig und würden wieder so gern mit ihnen schmusen, wie früher mit unserem Zwitschi, aber wir dürfen einfach nicht vergessen, wie traurig und verzweifelt er war, wenn er merkte, dass wir aus dem Haus gingen und ihn einsam zurückließen. Schlimmeres gibt es für Schwarmvögelchen nicht! Wie Weltuntergang. So kam es dann auch ... ganz schrecklich.

Inzwischen haben wir vier Vögelchen und können sie ruhigen Gewissens alleine lassen. Wenn wir uns wiedersehen, ist so viel Freude und jeder Schmerz vermieden. 

Dienstag, November 12, 2013

Zur Käfighaltung von Agaporniden

Die richtige Käfiggröße ist die Größe, die sich maximal realisieren lässt, besser eine richtige Innenvoliere, aber auch dann unzureichend, denn der Bewegungsdrang von Agas lässt sich nun mal nicht auf Zwei-Meter-Strecken reduzieren.
Darum ist es unumgänglich, den Piepern häufigen und langdauernden Wohnungsfreiflug zu ermöglichen, zumal wir mit dieser Vogelgröße auch weniger Sorge um Mobiliar und Sauberkeit haben müssen als mit Großpapageien.
Das von vielen gefürchtete "Nagetier" in unseren Lovebirds lässt sich ebenfalls recht gut in zumutbaren Grenzen halten, indem genügend Knabbersteine und dickere Äste (möglichst von Obstbäumen) platziert werden. Die Heiterkeit der Pieper wird da schnell jeden Aufwand oder Verzicht (Kerzen etc.) entschädigen.
Hauptproblem ist dann, wie die Strolche zurück in den Käfig zu bekommen sind, denn unbeobachtet sind viele Wohnungen einfach zu gefährlich, müssen gelüftet werden usw. Die Sympathie für den Käfig lässt sich ein wenig und am zuverlässigsten
a)  durch die dortige Hauptfutterplatzierung erhöhen,
b) dass der Käfig am richtigen (Ruhe-)Platz steht und hoch genug ist, um deutlich oberhalb unserer Menschenköpfe Rückzugs- und Schlafplätze zu bieten,
c) dass der Käfig morgentlich nicht zu spät wieder für den Freiflug geöffnet wird. Die Pieper werden den Bedarf lautstark geltend machen.

So richtig an Käfig oder Zwei-Meter-Voliere "gewöhnen" lassen sich Agas eigentlich nicht, denn dafür sind sie einerseits viel zu schlau, andererseits zu uneinsichtig, warum sie mal fliegen dürfen und mal nicht.

Bei uns zuhause ist alles ein bisschen einfacher, weil sich unsere vier Agas ihre Schlafplätze selbst aussuchen können, für ein oberstes Regalbrett in unserem Schlafzimmer entschieden haben, um uns besser überwachen zu können:-)
Zwecks Sauberkeit tauschen wir ihnen als Unterlage Frühstücksbretter aus. Da hocken, schlafen und träumen sie dann paarweise und sehen einfach nur süß aus - bis sie den neuen Tag bejubeln und uns den Radiowecker ersparen.